über uns: anders gedacht, anders gemacht.

über uns: anders gedacht, anders gemacht.

Das grätzlhotel war von Anfang an vor allem eines nicht: gewöhnlich. Ein Hotel, dessen Zimmer und Suiten über mehrere Häuserblöcke verteilt sind, und das seine Besucherinnen und Besucher so richtig authentisch urlauben lässt, ist definitiv anders.

Ungewöhnlich ist auch die Konstellation der beteiligten Partner, die an diese Idee geglaubt haben und sie schlussendlich Realität werden ließen. Deshalb wollen wir an dieser Stelle jeden Einzelnen und jede Einzelne zu Wort kommen lassen.

projektpartner

Fanny Holzer-Luschnig
geschäftsführende Gesellschafterin

Gastgeberin

Theresia Kohlmayr
geschäftsführende Gesellschafterin

Gastgeberin

Clemens Kopetzky
Gesellschafter

Kommunikation
art:phalanx
www.artphalanx.at

art:phalanx

Markus Kaplan
Gesellschafter

Architektur
BWM Architekten
www.bwm.at

BWM Architekten

Christian Knapp
Gesellschafter

Theresia Kohlmayr
geschäftsführende Gesellschafterin

Jonathan Lutter
Gesellschafter

Architektur
Kohlmayr Lutter Knapp | Büro für systemisches Design
www.kohlmayrlutterknapp.com

Prof. Stephan Gerhard
Gesellschafter

Unternehmensberatung
TREUGAST Solutions Group
www.treugast.com

Treugast Solutions group

interview mit den partnern

Welche Idee stand von Anfang
an hinter dem grätzlhotel?

Markus Kaplan (BWM Architekten): Die Stadt hat schon lange mit dem Thema Leerstand in der Sockelzone in verschiedenen Grätzl zu kämpfen. Als Architekten sind wir mit diesem Thema tagtäglich konfrontiert. Dazu gibt es ja schon verschiedene Lösungsansätze: vom Coworking Space, über Ateliers und Start-up-offices bis zu Vereinslokalen oder Kinderbetreuungseinrichtungen und so weiter. Im Zuge unserer Zusammenarbeit bei unseren letzten Hotelprojekten sind wir dann gemeinsam mit Clemens Kopetzky und Prof. Stephan Gerhard auf die Idee gekommen, ehemalige Geschäfte und die Erdgeschosszone in Hotelsuiten zu verwandeln. Für uns war jedoch von Anfang an klar, dass wir ein fragmentiertes Hotel schaffen wollen, das sich ganz stark mit einem Grätzl verwebt und dem Gast die Möglichkeit gibt, Wien mit den Augen einer Wienerin und eines Wieners zu entdecken und nicht als klassischer Tourist. Eben wie eine echte Wienerin und Wiener, der in diesem Grätzl lebt.

Clemens, wie seid ihr auf den
Namen grätzlhotel gekommen?

Clemens Kopetzky (art:phalanx): Ein Grätzl ist das Dorf in der Stadt. So wie der Kiez in Berlin, das Veedel in Köln oder das Barrio in Barcelona. Grätzl ist die wienerische Bezeichnung für die kleinste urbane Einheit: eine Nachbarschaft, die sich von anderen unterscheidet. Das heutige Wien bestand ja ursprünglich aus verschiedenen Dörfern, die nach und nach zusammengewachsen sind. Wenn man ganz aufmerksam durch die Stadt schlendert, dann spürt man heute noch diese Strukturen von früher – mit den netten Plätzen und Märkten, wo sich die Menschen noch kennen und auf der Straße einander grüßen; wo es viele Geschichten zu entdecken gibt. Und genau deshalb haben wir unser Hotel grätzlhotel genannt: Weil wir es unseren Gäste ermöglichen, richtig in die Nachbarschaft einzutauchen und zu Wienerinnen und Wienern auf Zeit zu werden. Und weil uns Persönlichkeit und der Austausch mit den Menschen ein ganz zentrales Anliegen ist.

Was erwartet die Gäste im grätzlhotel? Welche Überraschungen gibt es? 

Fanny Holzer-Luschnig (Gastgeberin): Für unsere Gäste gibt es eine Menge an Überraschungen. Das grätzlhotel ist nämlich anders als die meisten Hotels. Wir lieben Geschichten und haben uns daher auch mit der Vergangenheit unserer Suiten, die sich ja in ehemaligen Straßenläden befinden, auseinandergesetzt. Vom Geschäftsreisenden bis zur Familie mit Kind und Hund, ob nur eine Nacht oder gleich ein Monat, wir freuen uns über alle Gäste und heißen sie bei uns recht herzlich willkommen. In unseren großzügigen Suiten mit bequemen, superlangen Betten, einer Regendusche, einem großem Holztisch im Wohnbereich und einer voll ausgestatteten Kitchenette fühlt man sich gleich wie zu Hause. Als ob man schon immer in Wien und im Grätzl gelebt hätte.

Auch in unserem Herzstück, der Rezeption, lautet das Motto: Ankommen und Wohlfühlen! Das gilt aber nicht nur für unsere Hotelgäste, sondern auch die ganze Nachbarschaft. Bei uns kann man sich mit Erfrischungen und Schmankerln aus der Gegend verwöhnen lassen und sich über die neusten Gschichten aus dem Grätzl austauschen. Und ganz wichtig: Extrawürschtln sind bei uns erlaubt. Von der SPA-Minibar (Ja, wir haben 2 Minibars in unseren Suiten) bis zur Mokka-Kanne aus Italien und und frisch gemahlenem Kaffee. Vom eigenen Fahrrad bis zum Picknickkorb voller Köstlichkeiten, die einen schon bei der Ankunft in der Suite erwarten. Wir gehen auf die individuellen Bedürfnisse unserer Gäste ein. Aber alles möchte ich noch gar nicht verraten. Sonst ist es ja keine Überraschung mehr. Am besten kommen Sie doch einfach bei uns vorbei und überzeugen Sie sich selbst!

Auf welche neuen Trends im Städtetourismus geht das grätzlhotel ein?

Prof. Stephan Gerhard (TREUGAST | Solutions Group): Das grätzlhotel entspricht den ganz neuen Trends im Städtetourismus. Wenn man heute auf Urlaub fährt, dann möchte man nicht mehr die ganzen Klischees auf einem Teller serviert bekommen. Wien ist mehr als Fiaker, Schnitzel und Sisi so wie Brüssel eben aus viel mehr als nur Atomium, belgische Waffel und EU-Viertel besteht. Neueste Trendforschungen im Tourismus zeigen, dass Reisende heutzutage eine Stadt so richtig erkunden möchten, Dinge abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten erleben und mit den Einheimischen vor Ort direkt in Kontakt treten möchten. Man will nicht mehr als Tourist mit Kamera und Stadtkarte erkannt werden. Man möchte dazugehören. Eben Wiener auf Zeit werden. Und genau das ist im grätzlhotel möglich: authentisches urbanes Urlauben mitten unter Wienern!

Wie wird man am besten zur Wienerin oder zum Wiener auf Zeit?
Hast du ein paar Geheimtipps für die Gäste? 

Theresia Kohlmayr (Kohlmayr Lutter Knapp | Büro für systemisches Design): Na, aber sicher: Einchecken ins Grätzlhotel. Sich mithilfe des Grätzl-Sprachkurses mit ein paar Dialektwörtern tarnen und beim Grätzl-Frühstück in der Rezeption unter die Wienerinnen und Wiener mischen.